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    Produkt-Fallstudie / Maritim · SaaS-Ökosystem

    SupaSailing & SupaMaritime

    Eine maritime Welt. Ein Arbeitsbereich für jede Rolle.

    Vom Maschinenraum einer Yacht über das Marinabüro bis zur Hafenagentur: eine Familie digitaler Produkte, die komplexe Abläufe verständlicher macht, mit zwei eigenständigen Marken und einer gemeinsamen Logik für den Arbeitsalltag.

    UX Strategy
    Product Design
    Design System
    Web Development
    SupaSailing & SupaMaritime — KI-generiertes Portfolio-Titelbild zur Illustration von Designkonzepten.
    KI-generiertes Portfolio-Titelbild zur Illustration von Designkonzepten.
    Unser Beitrag
    UX-Strategie, Produktdesign und Webentwicklung
    Projektschwerpunkt
    Markenarchitektur · Rollenbasierte Navigation · Operative Oberflächen · Responsive Websites

    01 / Die Herausforderung

    Die Verbindungen hinter jeder Reise gestalten

    Maritime Arbeit findet selten nur am Schreibtisch statt. Kapitäne, Techniker, Marinateams, Charterunternehmen und Hafenagenten betrachten dasselbe Schiff aus unterschiedlichen Perspektiven. Das Projekt übersetzt diese Komplexität in eine verständliche Produktfamilie: SupaSailing bedient die Freizeitschifffahrt mit Fleet, Charter, Marina, Broker, Shipyard und Guild; SupaMaritime richtet sich mit Agent, Ferry, Merchant und Guild sowie einem separaten Fährticket-Angebot an den gewerblichen Bereich. Die Website erklärt diese Struktur, bevor Besucher ein Produkt wählen. Im Ökosystem selbst geht es darum, Prioritäten und den nächsten Handlungsschritt für jede Rolle sichtbar zu machen.

    Die größte Herausforderung liegt in den unterschiedlichen Arbeitskontexten. Ein Marinamanager denkt in Liegeplätzen und Ankünften, ein Techniker in Anlagen und Wartung, ein Agent in Hafenanläufen und Dokumenten. Ein allgemeines Dashboard würde diese Unterschiede verdecken. Zugleich brauchen die Produkte vertraute Muster für Status, Datensätze, Berechtigungen und Bestätigungen. Die öffentliche Navigation muss Freizeit- und Handelsschifffahrt verständlich trennen.

    Die Entscheidungen hinter dem Erlebnis

    01

    Von der Rolle zum passenden Modul

    Rollenseiten übersetzen den Katalog in konkrete Arbeitssituationen: leitender Ingenieur, Marinamanager, Charterbetreiber oder Werftinhaber. Jede Seite verbindet eine vertraute Aufgabe mit dem passenden Modul. Produktnamen bleiben sichtbar; der Einstieg orientiert sich jedoch an der Frage, was jemand verwalten muss.

    02

    Zwei erkennbare Marken, eine gemeinsame Familie

    SupaSailing und SupaMaritime sprechen unterschiedliche Märkte an. Ihre Websites unterscheiden daher klar zwischen Yachting und gewerblicher Schifffahrt. Gemeinsame Navigationsmuster, Modulfarben und vergleichbare Seitenstrukturen schaffen Kontinuität. Markenübergreifende Links benennen das Ziel ausdrücklich.

    03

    Operativen Status vor Verwaltung stellen

    Fleet stellt Wartung, Mängel, Lagerbestand und auslaufende Dokumente heraus; Marina organisiert Arbeit über Liegeplatzkarte, Ankünfte, Anfragen und Verträge; Agent konzentriert sich auf Hafenanläufe und Aufgaben. Tabellen, Statusangaben und kontextbezogene Aktionen machen den Arbeitsgegenstand auffindbar. Details erhalten einen eigenen Datensatz, damit die Übersicht klar bleibt.

    04

    Arbeit abseits des Schreibtischs berücksichtigen

    Zum Arbeitsablauf gehören auch Steg und Maschinenraum. Fleet unterstützt operative Meldungen über Telegram; der Zählerablesungsprozess von Marina verbindet Fotos, OCR, Liegeplatzauswahl und Bestätigung. Die Aufgabe soll im jeweiligen Arbeitskanal vollständig ausführbar sein: Daten erfassen, Interpretation prüfen und vor dem Speichern bestätigen.

    05

    Datensätze verbinden und Produktgrenzen verständlich halten

    Die gemeinsame Architektur definiert ein zentrales Schiffsregister und explizite Anbindungen an Fleet, Charter, Broker, Marina und Shipyard. Jede Anwendung behält ihre operativen Aufgaben. UX-Konsistenz bedeutet hier erkennbare Objekte und nachvollziehbare Übergaben, mit klar benannten Integrationsgrenzen.

    02 / Menschen & Recherche

    Bedürfnisse als Ausgangspunkt

    Illustrative Proto-Personas aus den Rollen und Abläufen des Produkts. Sie beschreiben Designhypothesen, keine Interviewteilnehmenden.

    Die Marinakoordinatorin

    Betrieb · Marina

    Bedürfnis
    Einen passenden Liegeplatz zuweisen, Ankünfte vorbereiten und Kunden-, Vertrags- und Rechnungsdaten zusammenhalten.
    Hürde
    Anfragen kommen über verschiedene Kanäle, während ein Liegeplatz je nach Datum einen anderen Status hat.
    Designantwort
    Datumsbezogene Liegeplatzkarte, Anfrageeingang und Kundendatensatz mit kontextbezogenen Aktionen.

    Der leitende Ingenieur

    Technischer Betrieb · Fleet

    Bedürfnis
    Fällige Arbeiten erkennen, den Anlagendatensatz finden und die Wartung mit korrekten Angaben abschließen.
    Hürde
    Informationen verteilen sich auf Anlagen, Mängel, Handbücher und Ersatzteile und werden oft unterwegs benötigt.
    Designantwort
    Anlagenbezogener Datensatz, sichtbarer Wartungsstatus und Telegram-Meldungen mit Bestätigung.

    Der Hafenagent

    Gewerblicher Betrieb · Agent

    Bedürfnis
    Einen Hafenanlauf koordinieren und erkennen, welche Aufgabe, Dienstleistung oder welches Dokument als Nächstes wichtig ist.
    Hürde
    Mehrere Anläufe laufen parallel, mit Übergaben zwischen Betrieb, Dokumentation und Finanzabteilung.
    Designantwort
    Ein Arbeitsbereich je Hafenanlauf mit klaren Statusangaben, zugehörigen Dokumenten und nächstem Handlungsschritt.

    Forschungsfragen & Validierung

    Dieser Forschungsrahmen ist eine redaktionelle Rekonstruktion auf Basis der Produkt-Repositories und Rollenseiten. Proto-Personas und beispielhafte Journey formulieren Gestaltungshypothesen. Die Interviewfragen und Nutzungsszenarien bilden einen vorgeschlagenen Validierungsplan, keine Ergebnisse dokumentierter Interviews oder abgeschlossener Nutzertests.

    Eine redaktionelle Rekonstruktion der Designüberlegungen. Interviewfragen und Usability-Szenarien dienen als Validierungsleitfaden; sie werden nicht als durchgeführte Feldforschung oder gemessene Ergebnisse dargestellt.

    Interviewleitfaden

    • Hypothese: Ein rollenbasierter Einstieg erleichtert die Modulwahl. Interviewfrage: „Was wollten Sie organisieren, als Sie zuletzt nach maritimer Software gesucht haben?“
    • Hypothese: Ein Status ist nur im Kontext hilfreich. Interviewfrage: „Welche Informationen brauchen Sie, bevor Sie einen Liegeplatz oder eine Wartungsaufgabe zuweisen?“
    • Hypothese: Übergaben führen zu doppelten Eingaben. Interviewfrage: „Zeigen Sie uns, wie Informationen von einer Nachricht in eine Tabelle und zur nächsten Person gelangen.“
    • Hypothese: Mobile Erfassung braucht einen ausdrücklichen Prüfschritt. Interviewfrage: „Was können Sie bei der Erfassung am Steg oder an Bord sofort prüfen, und was muss warten?“

    Szenarien für Usability-Tests

    • Vorgeschlagene Aufgabe: Marke und Modul anhand einer Rolle wählen; Weg, Zögern und Begründung erfassen.
    • Vorgeschlagene Aufgabe: Liegeplatz für ein Beispielschiff und einen Zeitraum finden; Verständnis von Datum, Maßen, Verfügbarkeit und Konflikten prüfen.
    • Vorgeschlagene Aufgabe: OCR-Zählerwert in Telegram prüfen, eine unklare Liegeplatzzuordnung korrigieren und bestätigen; Fehlerbehebung und Sicherheit vor dem Speichern beobachten.
    • Vorgeschlagene Aufgabe: Überfällige Wartung und Anlagendatensatz finden; prüfen, ob Dringlichkeit, Zuständigkeit und nächste Aktion ohne Hilfe verständlich sind.
    • Prüfplan: Wesentliche Abläufe auf kleinem Bildschirm und per Tastatur wiederholen, einschließlich leerer Zustände, Berechtigungsgrenzen, Ladeabbrüchen und fehlgeschlagenem Speichern. Aufgabenerfolg und Fehler erfassen, ohne Ausgangswerte oder Ergebnisse zu erfinden.

    03 / Customer Journey

    Customer Journey

    Eine repräsentative Journey aus den Produktabläufen, die Bedürfnisse mit konkreten Interface-Entscheidungen verbindet.

    1. 0101 · Den passenden Einstieg finden

      Nutzerhandlung
      Eine Fachkraft erreicht die Website über ihre Rolle oder einen betrieblichen Bedarf.
      Hürde
      Ein großer Katalog erschwert die Unterscheidung ähnlicher Module.
      Designantwort
      Rollenseiten erklären die Arbeitssituation und führen zur passenden Marke und zum Modul.
    2. 0202 · Die Lage überblicken

      Nutzerhandlung
      Die Koordinatorin prüft Datum, erwartete Ankünfte und freie Liegeplätze.
      Hürde
      Eine Übersicht ohne Datumsbezug kann eine Verfügbarkeit zeigen, die nicht zum Aufenthalt passt.
      Designantwort
      Datum, Liegeplatzstatus und eingehende Anfragen gemeinsam sichtbar halten.
    3. 0303 · Im richtigen Datensatz handeln

      Nutzerhandlung
      Eine Anfrage wird geprüft, mit Kunde und Schiff verknüpft und einem passenden Liegeplatz zugewiesen.
      Hürde
      Mehrfache Eingaben und unklare Auswahl können zu doppelten oder widersprüchlichen Daten führen.
      Designantwort
      Erkennbare Kunden- und Schiffsdaten, eindeutige Auswahl und Konflikthinweise einsetzen.
    4. 0404 · Arbeit am Steg erfassen

      Nutzerhandlung
      Ein Mitarbeiter fotografiert den Zähler und prüft den erkannten Wert in Telegram.
      Hürde
      Ein Foto allein garantiert weder den korrekten Wert noch die passende Einheit oder den Liegeplatz.
      Designantwort
      Erkannten Wert anzeigen, Liegeplatz auswählen lassen und vor dem Speichern bestätigen.
    5. 0505 · Mit Kontext übergeben

      Nutzerhandlung
      Das Büro prüft Aufenthalt, zugehörigen Verbrauch und offene Verwaltungsaufgaben.
      Hürde
      Eine Übergabe hilft wenig, wenn die nächste Person nicht erkennt, was erfasst wurde und noch offen ist.
      Designantwort
      Aufenthalt, Ablesungen und Rechnungsbezug zusammenhalten und Status sowie nächste Aktion zeigen.

    04 / Wireframing

    Von der Struktur zur Oberfläche

    Für diese Fallstudie rekonstruierte Low-Fidelity-Wireframes. Sie erläutern Hierarchie und Ablauf, statt Originaldateien des Projekts wiederzugeben.

    01 / 01 · Rollenbasierte Produktauswahl
    Marke und Marktkontext
    Rollenauswahl und betrieblicher Bedarf
    Passendes Modul und Arbeitssituation
    Produktdetails · Demo · Nächster Schritt
    02 / 02 · Operative Übersicht
    Arbeitsbereich, Schiff und Datum
    Prioritäten und Statusübersicht
    Liegeplatzkarte oder gefilterte Aufgabentabelle
    Ausgewählter Datensatz und passende Aktion
    03 / 03 · Erfassen, prüfen, bestätigen
    Telegram-Foto oder operative Nachricht
    Erkannter Wert und Ausgangsbild
    Liegeplatz oder Datensatz wählen und korrigieren
    Bestätigung und Rückmeldung zum Speichern
    KI-generierte redaktionelle Illustration eines Prototyping-Arbeitsplatzes; kein Foto einer tatsächlichen Forschungssitzung.
    KI-generierte redaktionelle Illustration eines Prototyping-Arbeitsplatzes; kein Foto einer tatsächlichen Forschungssitzung.

    05 / UI & visuelles Design

    Websiteansichten & Designentwürfe

    Die Bildunterschriften unterscheiden öffentliche Websiteansichten und KI-generierte Plattformentwürfe. Öffnen Sie ein Bild für die Detailansicht.

    SupaSailing — die öffentliche Website stellt die Produktfamilie für das Yachting und ihre rollenbezogenen Einstiege vor.
    Fleet — KI-generierter Konzeptentwurf: Farbe und visuelle Hierarchie zur Erkundung der Wartungsplanung.
    Fleet — KI-generierte visuelle Erkundung zur Organisation von Anlagen, Wartung und zugehörigen Informationen.
    SupaMaritime — ein eigenständiges gewerbliches Angebot innerhalb derselben Familie, mit klarer Navigation zur Yachting-Marke.
    Marina — räumliche Übersicht verfügbarer Liegeplätze. Vorhandene Produktillustration mit Beispielwerten.
    Shipyard — Schiffe und Personal auf einer gemeinsamen Zeitachse planen. Vorhandene Produktillustration mit Beispielaufgaben und Beispielidentitäten.
    Agent — der Hafenanlauf bildet den Bezugspunkt für Aufgaben und Dokumente. Vorhandene Produktillustration; Zahlen sind keine gemessenen Ergebnisse.
    SupaMaritime — die visuelle Sprache auf gewerbliche Abläufe übertragen. Vorhandene Produktillustration mit beispielhaften Betriebsinformationen.
    Website besuchen

    Was das Design ermöglicht

    Das Ergebnis ist eine Produktfamilie mit verständlicher Struktur: klar getrennte Märkte, rollenbezogene Einstiege und Oberflächen rund um die Gegenstände der täglichen Arbeit. Der Fall verbindet Markenarchitektur, öffentliche Websites und operative Produktgestaltung, vom Schiffsdatensatz über die Liegeplatzkarte bis zur bestätigten Ablesung vor Ort. Der wesentliche Beitrag ist ein konsistenter Umgang mit Komplexität, der Prioritäten und Handlungen sichtbar macht. Geschäftliche Auswirkungen und Nutzungskennzahlen werden ohne dokumentierte Messung nicht behauptet.

    Geben wir Ihrer nächsten Idee eine klare Richtung.

    Erzählen Sie uns von Ihrem Projekt